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    HubSpot CRM Review: Vorteile, Nachteile und Preise im Überblick

    Inhaltsübersicht

    Zuletzt aktualisiert: 23.02.2026

    Bevor Du HubSpot kaufst, schau Dir das an | Ep. #071
      27 Min.
    Bevor Du HubSpot kaufst, schau Dir das an | Ep. #071
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    Die Wahl des richtigen CRM-Systems ist eine strategische Entscheidung. Wer Prozesse in Marketing, Vertrieb und Service effizient steuern möchte, kommt an einer zentralen Plattform kaum vorbei.

    HubSpot CRM zählt weltweit zu den führenden Lösungen – doch für wen eignet sich das System wirklich? Wo liegen die Stärken, wo die Grenzen und mit welchen Kosten musst Du rechnen?
    In diesem Artikel bekommst Du eine fundierte Einordnung aus der Praxis.

    Was ist HubSpot CRM?

    HubSpot ist eine cloudbasierte CRM-Plattform, die Marketing, Sales, Service, Content, Commerce und Datenmanagement in einem System vereint.

    Im Kern steht eine zentrale Kontaktdatenbank. Darauf aufbauend lassen sich sämtliche Kundeninteraktionen abbilden:

    • Marketing-Aktivitäten (E-Mail, Ads, Website, Events)

    • Vertriebsprozesse (Deals, Pipelines, Forecasts)

    • Service-Tickets und Supportanfragen

    • Reporting und Umsatzprognosen

    • Automatisierungen und KI-gestützte Prozesse

    Das Ziel: Ein vollständiger 360°-Blick auf jeden Kontakt.

    Die wichtigsten Vorteile von HubSpot CRM

    1. 360°-Kundensicht in einer Plattform

    Alle Abteilungen arbeiten auf derselben Datenbasis. Das bedeutet:

    • Keine isolierten Tools

    • Keine getrennten Datenbanken

    • Keine Informationsverluste bei Übergaben

    • Marketing sieht, welche Deals offen sind.

    • Sales erkennt, welche Inhalte ein Lead konsumiert hat.

    • Service kennt die gesamte Historie eines Kunden.

    Gerade für wachsende Unternehmen ist diese Transparenz ein massiver Effizienzhebel.

    2. Skalierbare Plattform für Wachstum

    HubSpot ist nicht nur ein CRM, sondern eine skalierfähige Unternehmensplattform. Das System wächst mit:

    • Von 5 auf 500+ User
    • Von einfachen Pipelines zu komplexen Rollen- und Berechtigungskonzepten
    • Von Basic-Reporting zu Enterprise-Analytics
    • Von einfachen Workflows zu KI-gestützter Automatisierung

    Besonders stark ist die Plattform bei:

    • Reporting & Forecasting
    • Automatisierungen
    • Datensicherheit
    • Internationalen Rollouts

    Für Unternehmen mit Wachstumsambitionen ist das ein entscheidender Faktor.

    3. Einheitliche und intuitive Benutzeroberfläche

    Ein oft unterschätzter Vorteil – das User Interface. HubSpot bietet:

    • Eine durchgängige Oberfläche

    • Konsistente Navigation

    • Schnelle Einarbeitung

    • Hohe Nutzerakzeptanz

    Im Vergleich zu vielen Enterprise-Systemen wirkt HubSpot deutlich moderner und anwenderfreundlicher. Das reduziert Schulungsaufwand und steigert die interne Nutzung.

    4. Starkes Partner-Ökosystem

    HubSpot verfügt über ein großes, zertifiziertes Partnernetzwerk. Gerade bei komplexeren Implementierungen ist professionelle Begleitung entscheidend – für:

    • Prozessdesign

    • Technische Umsetzung

    • Datenmigration

    • Change-Management

    • Integration mit bestehenden Systemen

    Das Partnernetzwerk sorgt dafür, dass Unternehmen nicht allein gelassen werden.

     

    Die Nachteile von HubSpot CRM

    Transparenz ist wichtig. Auch HubSpot ist nicht für jedes Szenario ideal.

    1. Komplexes Preismodell

    HubSpot bietet:

    • Mehrere Hubs (Sales, Marketing, Service, Content, Commerce, Data)

    • Drei Hauptstufen (Starter, Professional, Enterprise)

    • Benutzerbasierte Lizenzen

    • Kontaktbasierte Preisstruktur (Marketing)

    • Verbrauchsbasierte KI-Credits

    Für Neueinsteiger wirkt das schnell unübersichtlich. Ohne Beratung ist es schwer, die optimale Lizenzstruktur zu definieren. Besonders bei mittelständischen Unternehmen kann die falsche Lizenzwahl unnötige Kosten verursachen.

    2. Keine On-Premise-Variante

    HubSpot ist vollständig cloudbasiert (AWS Hosting in Frankfurt).

    Vorteile davon sind automatische Updates, keine Serverwartung, hohe Sicherheit und ein ortsunabhängiger Zugriff. 

    Der große Nachteil ist jedoch: Für Konzerne mit strikten On-Premise-Vorgaben oder eigener Rechenzentrumsstrategie ist das ein Ausschlusskriterium.

    3. Funktionsumfang kann überfordern

    Für sehr kleine Unternehmen oder Start-ups kann HubSpot in höheren Stufen überdimensioniert sein. In solchen Fällen sind schlankere Tools manchmal ausreichend – zumindest in der frühen Phase.

    Was kostet HubSpot CRM?

    Die Kosten setzen sich aus zwei Bereichen zusammen:  Lizenzkosten und Einführungskosten.

    1. Lizenzkosten

    Die Preisstruktur hängt ab von:

    • Anzahl der User (Sales, Service etc.)

    • Anzahl der Marketingkontakte

    • Gewählter Hub-Stufe

    • Nutzung von Add-ons und KI-Credits

    Grobe Einordnung:

    Unternehmensgröße Jahreslizenz (typisch)
    Bis 10 Mitarbeitende  1.000 – 10.000 €
    10–50 Mitarbeitende  10.000 – 20.000 €
    50–200 Mitarbeitende 20.000 – 60.000 €
    Enterprise / Konzern  ab 50.000 € aufwärts


    Der durchschnittliche HubSpot-Kunde liegt bei rund 15.000 € Jahreslizenz. Große Organisationen mit vielen Usern und Enterprise-Funktionen erreichen entsprechend höhere Volumina.

    2. Einführungskosten

    Neben der Lizenz entstehen Implementierungskosten.
    Als Faustregel gilt: Die Einführungskosten entsprechen etwa dem 1- bis 1,5-fachen der Jahreslizenz.

    Beispiel: 30.000 € Lizenz pro Jahr => 30.000 – 45.000 € Implementierungskosten

    Diese beinhalten:

    • Prozess-Workshops

    • Systemarchitektur

    • Datenmigration

    • Integrationen

    • Schulungen

    • Change-Management

    Eine saubere Einführung entscheidet maßgeblich über den Erfolg des Systems.

    Für wen lohnt sich HubSpot besonders?

    HubSpot ist ideal für:

    • Mittelständische Unternehmen mit Wachstumsfokus

    • Organisationen mit Marketing- und Vertriebsintegration

    • Firmen mit Skalierungsplänen

    • Unternehmen mit datengetriebenem Anspruch

    • Recruiting-Organisationen mit strukturiertem Bewerbermanagement

    • Internationale Teams mit Remote-Strukturen

    Weniger geeignet ist es für:

    • Unternehmen mit strikter On-Premise-Strategie
    • Sehr kleine Betriebe mit Minimalanforderungen

    Fazit: Ist HubSpot das richtige CRM für Dich?

    HubSpot ist eine leistungsstarke, skalierbare CRM-Plattform mit starkem Fokus auf:

    • Transparenz

    • Wachstum

    • Automatisierung

    • Benutzerfreundlichkeit

    Die größten Herausforderungen liegen im Preismodell und in der richtigen Lizenzkonfiguration – nicht im Produkt selbst. Entscheidend ist eine saubere Evaluierung:

    • Welche Prozesse sollen abgebildet werden?
    • Welche Abteilungen arbeiten im System?
    • Wie sieht dein Wachstumsszenario aus?
    • Welche Automatisierungspotenziale gibt es?

    Wenn Du möchtest, können wir das strukturiert durchgehen und eine realistische Einschätzung für dein Unternehmen entwickeln. Als spezialisierte HubSpot Diamond Partner Agentur unterstützen wir Dich gern. Zögere nicht und buche gerne einen kostenlosen Termin mit uns. 

    Wenn Du auch weiterhin zu den neuesten Trends rund um CRM und HubSpot im auf dem Laufenden bleiben willst, dann abonniere jetzt hier unseren kostenfreien Newsletter.

    Key Takeaways:
    • HubSpot bietet einen echten 360°-Blick auf den Kunden – Marketing, Sales und Service arbeiten auf einer gemeinsamen Datenbasis ohne Systembrüche.

    • Die Plattform ist skalierfähig – vom kleinen Team bis zum Konzern kann HubSpot mitwachsen und komplexe Strukturen abbilden.

    • Benutzerfreundlichkeit ist ein klarer Vorteil – einheitliche Oberfläche und hohe Akzeptanz im Team erleichtern die Einführung.

    • Das Preismodell ist leistungsstark, aber komplex – Hubs, Lizenzstufen, User-Seats und KI-Credits erfordern eine saubere Beratung.

    • Einführungskosten nicht unterschätzen – neben der Lizenz sollte man im ersten Jahr etwa das 1- bis 1,5-Fache der Jahreslizenz für Implementierung und Change-Management einplanen.